Alle Beiträge von Victoria

Wo endet die persönliche Freiheit?

Sollte jeder frei entscheiden dürfen, was er isst (und tut)?

Gibt es eine gesellschaftliche Verantwortung? Wo sind die Grenzen?

Letztens war ich bei der Vorführung des Films „Los Veganeros“ – www.losveganeros.de/ in Rendsburg. (übrigens ein klasse Film – nicht nur für Vegane/Vegetarier …)

Nach dem Film stand der Regisseur und Drehbuchautor Lars Oppermann noch für Fragen zur Verfügung. Klar wurde das Thema Veganismus im weitesten Sinne besprochen.

Irgendwo fiel das Wort „radikal“ – dann wurde von jemand anderem vorgeschlagen, diese (Un)Wort radikal in diesem Zusammenhang durch „konsequent“ zu ersetzen. (damit es nicht so provokant für diejenigen herüberkommt, die sich da angesprochen fühlen ..)

Eine Zuschauerin meinte dann auch, es sollte jeder selbst entscheiden dürfen, ob er Fleisch isst oder nicht. (das alte Thema…). Eine andere Zuschauerin erwiderte darauf, dass dies eben nicht jedem überlassen sein sollte, weil es bei dieser individuellen Entscheidung um das Leid und den Tod von Lebewesen ginge. (hier mal sinngemäß wiedergegeben)

Ich habe mir seither wieder mal Gedanken darüber gemacht (nicht zum ersten Mal).

Wo endet unser Recht auf freie Entscheidung (z. B. was wir essen „dürfen“) und wo beginnt das Recht des gesellschaftlichen – ich nenne es mal – Zensors.

Ist es wirklich richtig, wenn Mensch sich frei entscheiden darf, Fleisch – um jeden Preis – zu essen, nur weil er es nicht besser kennt? Nur weil er seit Kindheit daran gewöhnt ist? Unsere Vorlieben für bestimmte Nahrungsmittel sind letztendlich anerzogen. Wie viele kochen heute noch die Gerichte von „Muttern“ bzw. freuen sich darauf, wenn es „wie zu Hause“ schmeckt. Nur weil unsere Eltern und Großeltern Fleisch gedankenlos gegessen haben (falls es überhaupt Fleisch gab!), müssen wir das nicht genauso machen. Das Einzige, was uns dazu veranlasst, ist die Gewohnheit, es zu tun. Und weil es vielleicht etwas Aufwand ist, sich andere Menüs auszudenken und weil es am Anfang vielleicht etwas Übung bedarf, fleischlose Gerichte schmackhaft zuzubereiten.

Aber zurück zur Entscheidungsfreiheit: Ich könnte hier zig Fälle aufzählen, wo „mensch“ nicht einfach machen kann, was er will, ohne ungestraft vom gesellschaftlichen und auch gesetzlichen Urteil davonzukommen.

Ich will hier nicht polemisieren und niemanden provozieren!

Es geht lediglich um Fakten und eine Gegenüberstellung von „Menschlichen Bedürfnissen“ vs. „Ethisch-moralischem Zensor“

Es gibt – leider viel zu viele – Männer, die glauben, Kindern ihre ehrliche und wahrhaftige Liebe zu bezeugen, indem sie sich sexuell an ihnen vergehen. Sie sind davon überzeugt, dass das, was sie empfinden und auszuleben wünschen, ehrliche Liebe ist. Andere meinen, es sei in Ordnung ihre sexuellen Fantasien am Kind/Jugendlichen auszuleben, solange sie niemanden dabei umbringen. (ich spreche hier absichtlich nicht von einem krankhaften Verhalten, weil es hier nicht um die Abartigkeit und Perversion geht, die hier ausgelebt wird).

Könnte man nicht auch behaupten, dass es das Recht eines jeden Mannes (und einer jeden Frau) ist, den freien Willen auszuleben, die (sexuellen) Bedürfnisse zu stillen und den Gewohnheiten nachzugehen? Seine eigene Entscheidung zu treffen, wie und wo er / sie Sexualität auslebt? Schließlich gehört das zur Entfaltung der Persönlichkeit. Oder nicht? Wenn Männer/Frauen nur befriedigt werden, wenn sie es mit Kindern treiben, nimmt man ihnen durch das Verbot und Verurteilung die Möglichkeit, sexuelle Freiheit zu leben.

Was schützt die Gesellschaft also, wenn sie das verbietet und unter Strafe stellt? Ist das überhaupt rechtens?

Selbstverständlich ist es das! Die Gesellschaft als Moralinstanz beauftragt den Gesetzgeber, diejenigen Lebewesen zu beschützen, also Kinder und Jugendliche, die sich selbst nicht helfen können, die schwächer als die Erwachsenen sind, die sich nicht wehren können. Die nicht in der Lage sind, nein zu sagen!

Deshalb gibt es Gesetze und Bestrafung bei Zuwiderhandlung.

Aber vielleicht würde eine andere Gesellschaft in einer anderen Region den sexuellen Missbrauch von Kindern gut heißen und es nicht als krankhaft und als Verstoß gegen die Regeln empfinden, weil diese Regeln/Gesetze in dieser Gemeinschaft nicht existieren!

Was ist nun richtig und was ist falsch? Letztendlich bestimmt es die Gesellschaft, in die wir geboren werden. Wir lernen, was richtig und was falsch ist, gleich nachdem wir in eine Familie hineingeboren werden. Die Eltern, Lehrer, Umfeld, Freunde etc. lehren uns – ob wir wollen oder nicht – was wir tun dürfen und was nicht. Die Masse bestimmt, was moralisch und ethisch korrekt ist. Die Masse Mensch bestimmt es durch die Wahl ihrer Regierung, durch ihren Lebensstil, durch ihren Konsum, Kauf- und Essverhalten.

Was wäre, wenn nun lauter Kinder heranwachsen, die im Einklang mit der Natur und Erde und allen Lebewesen lebten, die es unethisch empfinden, Tiere zu töten, um sie zu essen oder anders zu missbrauchen. Diese Kinder würden erwachsen und würden ihre Kinder definitiv mit einer anderen Moral großziehen als es unsere Eltern, Großeltern mit uns getan haben. Plötzlich wäre es verpönt, Fleisch zu essen, weil es die Masse nicht mehr tut. Es würde in den Medien (Mainstream) nur noch Berichte geben, die die Fleischesser anprangerten.

Der Gesetzgeber müsste handeln (schließlich würden diese Kinder auch die entsprechenden Parteien wählen) und es gäbe nach nur ein paar Generationen Gesetze gegen das Töten von Tieren! Genauso wie es Gesetze gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern geht.

Nach welchen Gesetzen und Regeln eine Gesellschaft lebt, liegt in ihrer Empathiefähigkeit, Moral und ihrer Entwicklung begründet und wie sie mit diesen Themen umgehen.

Nun zurück zum Ausgang: Sollte es jedem selbst überlassen sein, zu essen, was ihm gefällt und was er gewohnt ist? (die Menschen wissen, wie giftig z.B. Tabak und zu viel Zucker für den menschlichen Organismus sind, und obwohl das bekannt und erwiesen und bewiesen und vielfach bekannt gemacht ist, gibt es kein Gesetz, das den Konsum – und Produktion – von Tabak und Zucker verbietet. )

Natürlich darf jeder frei entscheiden, was er zu sich nimmt, solange es nicht gegen die Unversehrtheit von Lebewesen geht. Und das ist sowohl bei Fleisch- als auch beim Verzehr von Fisch und Milchprodukten der Fall. Tiere sind leidensfähig Lebewesen. Und sie unterstehen unserem Schutz! Tiere – alle Tiere – haben ein Recht auf Leben. Die menschliche Rasse braucht erwiesenermaßen kein tierisches Eiweiß zum Überleben. Also gibt es keinen Grund, dass wir Tiere essen sollen. Wenn man sich einfach mal bewusst macht, dass es bloß eine Gewohnheit, die die Meisten in ihrer Kindheit unreflektiert übernommen haben. Gewohnheiten kann man ändern. Wenn die Einsicht entsprechend ist. Wenn mensch in der Lage ist, seine Komfortzone zu verlassen und dazuzulernen.

Also würde ich schlussendlich sagen: Nein, es darf nicht jeder frei entscheiden, ob er Kinder sexuell missbrauchen darf … und nein, es darf nicht jeder frei entscheiden, ob für seine Ernährung Lebewesen gequält und getötet werden. Das ist moralisch verwerflich. Das ist unethisch. Und das würde in einer höher entwickelten Gesellschaftsform –von der wir leider noch weit entfernt sind – nicht geduldet.

Also hinkt auch der Vergleich nicht.

Es geht nicht um die Frage, ob Tiere mehr wert oder genauso viel wert sind wie Menschen. Es geht um die Frage, wie weit wir heute entwickelt und in der Lage sind, Richtig von Falsch zu unterscheiden. Wir stehen noch ganz am Anfang unseres eigentlichen Entwicklungspotenzials. Wir sind wie Steinzeitmenschen, die sich gegenseitig die Köpfe einschlugen … Viel weiter sind wir nicht gekommen. Denn die Industrialisierung hat uns leider nur scheinbar weiter gebracht. Technisch mag es eine Entwicklung gegeben haben, aber moralisch bewegen wir uns immer noch auf Steinzeitniveau.

Mahatma Gandhi hat es auf den Punkt gebracht:

„Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln.“

Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto grösser ist sein Anrecht auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit. (Dies gilt sowohl für Kinder als auch für Tiere)

In diesem Sinne und wieder mal sehr nachdenklich grüßt Sie

Birgit Maria Hoepfner

(Erb-)Sünde gibt es wirklich

Tiere sind aus meiner Sicht dem Menschen absolut gleichwertig!

Das sollten Sie wissen, bevor Sie weiterlesen!

Es ist Fakt: Es gibt kein humanes Töten von Tieren – es gibt kein artgerechtes Halten von Schlachttieren, es gibt keine ethisch-moralisch vertretbare Begründung für tagtäglichen milliardenfachen Mord an unseren Mitlebewesen … keine Qual und kein Sterben – egal welchen Lebewesens – zum Nutzen und Überleben einer anderen Spezies ist rechtens! „Du sollst nicht töten“ bedeutet „Du sollst nicht töten“. Punkt! In der Bibel steht nicht: Du sollst keine Menschen töten! Das „Wort Gottes“ bezieht sich auf alle Lebewesen, denn alles, was lebt, ist beseelt und Teil der Schöpfung. Alles trägt den göttlichen Funken in sich.

Ich glaube, die sogenannte „Erbsünde“, wie es die Kirchen uns glauben machen wollen, besteht nicht in einer „Ur-Schuld“, sondern darin, dass der Mensch seit Jahrtausenden Tiere ausbeutet und tötet, weil er glaubt, er habe das Recht dazu. Letztendlich beweist der Mensch jedoch durch sein arrogantes, mitgefühlloses Verhalten nur, dass er nicht die „Krone der Schöpfung“, sondern die „Wurzel allen Übels“ ist.

Solange der Mensch dermaßen gewissenlos und mit großer Niedertracht die Mitlebewesen dieses Planeten für seine (niederen) Zwecke benutzt, wird es auch Grausamkeit und Kriege unter den Menschen geben. So ist auch FRIEDE eins der abgedroschensten Worte in allen Sprachen dieser Welt – viel benutzt und selten gelebt. Friede wünscht sich jeder! Aber Friede kann auf dieser Erde niemals herrschen – denn um Frieden zu halten, müssen wir erst mal diesen „Frieden“ in uns fühlen. Dieses Gefühl kann aber nicht in uns entstehen, solange Menschen sich mit dem toten Fleisch (und anderen tierischen Produkten) von seinen Mitlebewesen ernähren oder Tiere auf andere Art und Weise benutzten und ausbeuten.

Denn jeglicher Schmerz, jegliche Qual und alle Angst der Tiere nehmen Menschen mit der Nahrung auf! Durch die Zellen, die alle Informationen speichern: ALLES GRAUEN IST IN DEN ZELLEN DER TIERE GESPEICHERT. Und das Grauen nimmt der Mensch auf und erlebt es unbewusst mit! Das beginnt schon in der Kindheit mit der ersten Kuhmilch … mit dem ersten Stückchen Fleisch … (ganz abgesehen von den vielen Medikamenten, Hormonen etc., die im Fleisch der Tiere sind und den Menschen langsam vergiften…)

Lebten wir alle vegan, würde überall Friede sein und das Wort als solches würde ungenutzt bleiben.

Ich bin übrigens davon überzeugt, dass uns die Tiere – wenn sie wollten – besiegen würden! Dass die Tiere nicht gegen die Menschen rebellieren, liegt nicht daran, dass Tiere nicht intelligent genug wären, sich gegen uns zu erheben, sondern sie sind zu friedliebend, zu sanftmütig und viel zu weise, dies zu tun!

Folgender Text des Schriftstellers und Literatur-Nobelpreisträgers Elias Canetti spricht mir aus dem Herzen und bringt es auf den Punkt!

„Es schmerzt mich,
dass es nie zu einer Erhebung der Tiere gegen uns kommen wird,
der geduldigen Tiere,
der Kühe, der Schafe, alles Viehs,
das in unsere Hand gegeben ist und ihr nicht entgehen kann.
Ich stelle mir vor,
wie die Rebellion in einem Schlachthaus ausbricht
und von da sich über eine ganze Stadt ergießt…
Ich wäre schon erleichtert über einen einzigen Stier,
der diese „Helden“, die Stierkämpfer,
jämmerlich in die Flucht schlägt und eine ganze blutgierige Arena dazu.
Aber ein Ausbruch der milderen, sanften Opfer,
der Schafe, der Kühe, wäre mir lieber.
Ich mag es nicht wahrhaben,
dass das nie geschehen kann;
dass wir vor ihnen, gerade ihnen allen, nie zittern werden.“

Ich möchte mich dem anschließen und ich wünsche mir, dass jeder, der das liest, einfach einmal nachdenkt, auch einmal den Mut hat, ganz tief in sich hineinzufühlen – und beim Verzehr des nächsten Schnitzels auch einmal das lebensfrohe, muntere Tier vor Augen zu sehen und dass jeder mitverantwortlich ist für das Messer an seiner Kehle. Ich wünsche mir, dass die Menschen nicht die Augen verschließen vor den Dingen, die im Verborgenen geschehen, und nicht einfach wegsehen, sondern endlich mit dem Herzen sehen.

Es grüßt heute noch etwas nachdenklicher als sonst
Birgit

Das Schreien der Schweine

Welch ein Grauen, einen Tag zu beginnen – heute Morgen, als ich den Vögeln im Garten Futter geben wollte und ganz arglos ins Freie trat, hörte ich plötzlich aus der Ferne ein Schreien!
Als erstes glaubte ich, es sei ein Raubvogel, der in der Nähe in den Lüften seine Kreise drehe.
Aber dann konnte ich den Schrei als die Schreie identifizieren. Es war ein grauenvoller Chor von angsterfüllten Schweinestimmen.

Mir ist bewusst, dass irgendwo ein paar Kilometer von dem Haus, in dem ich seit einem halben Jahr wohne, entfernt ein Schweinebauer auf widerwärtige Weise sein sein Unwesen treibt.
Auch war es mir im letzten Sommer schon passiert, dass früh morgens ein Tiertransporter am Haus vorbeifuhr – und ich brauchte Tage, bis ich dieses Bild wieder aus meinem Bewusstsein verbannen konnte. Noch heute schließe ich die Augen, wenn ich einen LKW am Haus vorbeifahren höre, wenn ich im Garten bin.

Aber das Schreien der Schweine hatte ich zuvor noch nie gehört. Ich glaube, ich werde das nie vergessen können!

Weißt du, wie sich das anhört, wenn Schweine schreien? Wenn sie schreien aus Todesangst, weil sie genau fühlen, dass sie abgeholt werden, um auf grauenvolle Weise abgeschlachtet zu werden? Weil sie mit groben Fußtritten in den Transporter gezwungen werden, mit Stöcken geschlagen, die ihre Körper mit Wunden übersähen? Weil sie zusammengefercht auf engstem Raum lebten und auch in dem Transporter kaum Platz zum Atmen haben, sodass sie sich in ihrer Panik gegenseitig zertrampeln. Weißt du, wie das ist, ein Schwein in einer Massentierhaltung zu sein?

Wenn du das nicht weißt, dann versetzt dich mit deiner Vorstellung in die Lage dieser Lebewesen. (Du erinnerst dich doch an deinen letzten Urlaub? Genauso kannst du dich auf das Leben der Schweine einstimmen und dir ihr Dasein vorstellen.) Schweine wollen nur das eine – wie wir alle: LEBEN.

Schweine, heißt es, seien uns Menschen am nächsten. Nicht die Affen. Und das ist – für die Zweifler! – von irgendwem wissenschaftlich belegt worden. Deshalb werden ja auch Schweinefüße oder gar ganze Schweineleibe zu Übungszwecken für Chirurgen missbraucht. Auch Lebend!!!
Deshalb werden Menschen Schweineherzen eingesetzt … weil sie uns am nächsten sind.
Und deshalb klangen die Schreie, die ich heute Morgen hörte, ähnlich wie die Schreie von Menschen, zu Hunderten, Tausenden eingefercht – die vor Grauen und in Todesangst schreien.
Wer kann sagen, welche Schreie vom Menschen und welche vom Tier sind?

Wenn Ihr diese Schreie gehört hättet, würdet ihr kein Schnitzel mehr essen. Macht euch also bewusst, dass diese Tiere leben wollten, genauso wie ihr. Das ihr Grauen, ihre Angst und ihre Todesqualen in den Zellen dieser Tiere gespeichert werden. In jeder einzelnen Zelle sind die Information über ihre Qualen gespeichert – und ihr, die ihr das Fleisch esst, esst all das mit. Ihr esst die Angst und die Schmerzen und die Ohnmacht und die Opferschaft mit – das macht euch nicht nur zu Tätern, also Schlachtern, Transporteuren, Massenzüchtern, sondern auch zu diesen Schweinen. Ihr seid Täter und Opfer zugleich. Diese Schweine allerdings sind nur die Opfer. Denn sie haben noch niemals in ihrem Leben irgendein Unrecht getan. Unrecht tut jedoch der Mensch immer und immer und immer wieder. Ohne Empathie, ohne Mitgefühl für diese Tiere.

Fleisch ist ein Stück Lebenskraft? Wie pervers ist doch dieser Slogan! Lebenskraft – Ja, aber nur die des Tieres, das dafür getötet wurde.

Also, liebe Leser, versetzen Sie sich mit Hilfe Ihrer Vorstellungskraft einmal in diese Schweine (oder Kühe oder Lämmer oder Kaninchen oder Fische) und nehmen sie die Energie dieser Tiere vor ihrer Schlachtung auf. Sie können das. Und Sie sollten das tun. Denn wer Fleisch isst, sollte wissen, was er isst. Trauen Sie sich und lassen Sie die Gefühle der Tiere einfach mal auf sich wirken.

Seien Sie ein Schwein!

Fühlen Sie die Todesangst, wie sie sich in Ihnen ausbreitet – fühlen Sie die Enge und die Schmerzen der Schläge …fühlen Sie die Bisse Ihrer Mitgefangenen, die vor Leid um sich beißen. Lassen Sie sich mit ihrem Gefühl, das Sie doch hoffentlich haben, auf das Schwein mal ein und machen Sie sich klar, dass Sie für alles – von der Geburt bis zum Tod des Massentieres – mitverantwortlich sind. Genauso als ob sie der Schweinebauer wären, der Transporteur oder der Schlachthaus-Schlachter, der das Messer in die angsterfüllten Leiber sticht – noch bevor sie tot sind!

„Verbraucher“ sind Mittäter – ob Sie es nun wollen oder nicht!

Ich bin so froh und so glücklich und so entspannt, weil ich schon lange kein Täter mehr bin!
Es fühlt sich wunderbar an! Versuchen Sie es doch einmal!

Aber vorher – vorher schlüpfen Sie in Ihrer Vorstellung noch mal in ein Schwein, das sind Sie dem Tier schuldig!

In diesem Sinne – lassen Sie es sich tierleidfrei schmecken – genießen Sie Ihr Leben frei von Tierleid! Es ist die beste Entscheidung Ihrers Lebens und die einzig ethisch vertretbare Lebensweise.

Birgit

PS: Schwein steht hier übrigens stellvertretend für alle Tiere, die der Mensch benutzt, ausbeutet und tötet!

Auch ein Schwein hat das Recht auf Leben und Unversehrtheit! Genau wie wir!

Tiere adoptieren statt kaufen!

Lassen Sie sich retten!

Liebe Freunde,

diejenigen, die mich kennen, wissen, dass ich alle Tiere bedingungslos liebe. Zumindest tue ich mein Bestes …

So ist es mir – nicht nur heute – ein großes Anliegen, hier einmal einen Denkanstoß zu geben!

Wie ver-rückt ist eigentlich unsere Welt? Wir bezeichnen uns selbst als „Wegwerfgesellschaft“ – aber wir tun kaum etwas, um das zu ändern. Es gibt so vieles, das wir einfach entsorgen, weil es etwas Neues auf dem Markt gibt. Alte (Röhren-)Fernseher, die noch wunderbar funktionieren, werden durch neue ersetzt – zur Not auf Pump -; die alten enden bestenfalls erst einmal im Gästezimmer, aber verschwinden auch dort, sobald sich die Möglichkeit bietet! Gute Handys werden durch iPads ersetzt … nur mal einfach so. Klar gibt es immer wieder besondere Gründe für einen Wechsel, aber meistens ist es doch nur das eine: Wir wollen das allerneuste Modell – koste es, was es wolle. Wir wollen unser kleines Ego befriedigen – und weil andere ja auch das Neueste haben!

Befriedigt uns das wirklich? Füllt es die Leere, die wir in uns spüren? Sicher nicht!

Aber ich will auf etwas anderes hinaus!

Mir ist schon klar, dass es viele Menschen gibt, die bestimmte Hunde- oder Katzenrassen ganz besonders lieben und sich auch nicht vorstellen können, einen Mischling in ihr Herz zu lassen. Aber das muss auch gar nicht sein! Ich will hier niemandem etwas vorschreiben, aber dennoch darum bitten, einen Augenblick innezuhalten und darüber nachzudenken.

Victoria im Tötungslager in Russland mit ihren toten Welpen – sie wurde gerettet, aber Millionen Tiere kreperieren und siechen vor sich hin – und wir alle sind verantwortlich! Auch SIE! Weil wir es zulassen und lieber wegsehen …

Es gibt so viele Tierheime allein in Deutschland, Tierauffangstationen und Tierasyle in unseren Nachbarländern etc. In diesen Tierheimen fristen unzählige Tiere ein meist sehr trauriges Dasein! Nicht genug, dass „mensch“ sie abgeschoben, ausgesetzt, entsorgt hat … Es gibt Tiere, die sind verletzt, alt und krank, aber auch junge und jung gebliebene … Große, kleine, mittelgroße, langbeinige, kurzbeinige, langhaarige, puschelige, kurzhaarige … schwarze, braune, gefleckte, gescheckte, dreifarbige, weiße, beige … Tiere einer jeden Größe und jeden Alters. Tiere für jeden menschlichen „Geschmack“! Und Tiere aller (sogenannten ‚edlen‘) „Rassen“.

Warum, frage ich mich immer wieder, kaufen sich Menschen ihre Wunsch-Hunde-/Katzen/Kaninchen-Rasse für teures Geld beim Züchter (bei eingetragenen Züchtern, bei Privatzüchtern und sogar bei illegalen, dubiosen Zucht-Anstalten – ja, auch das!) oder gar in Zoohandlungen – wie pervers ist das denn? Dabei könnten sie alle „Rassen“ auch mit Sicherheit in den Tierheimen finden! Dann würden die nicht „überlaufen“, kein Tier müsste wegen „Überfüllung“ euthanasiert werden (ja, auch das gibt es!) oder sein Leben lang hinter Gittern sitzen! Dann würden die Auslandstiere, die unter allerschrecklichsten Bedingungen leben bzw. vor sich hin vegetieren, nicht verhungern oder getötet werden!

Und das Allerbeste überhaupt:

Schenken wir einem Tierheim-/Tierschutz-Tier unser Herz und ein liebevolles Zuhause, vermittelt uns das nicht nur ein wunderbares Gefühl, sondern wir erhalten unendlich viel Liebe und Dankbarkeit der Tiere tausendfach zurück!

Ich selbst hatte immer Hunde aus dem Tierschutz und noch NIE hatte ich irgendein Problem. Sie waren alle wunderbare, sanfte, liebevolle, tier-und menschenfreundliche Wesen. Es waren zauberhafte „Mischlinge“, die gesund und fröhlich waren und die sehr alt geworden sind. Weil sie erwachsen waren, als sie zu mir kamen, haben ein wenig Zeit gebraucht, ihre Scheu und Ängstlichkeit zu verlieren. Aber ist das nicht ganz normal? So viel Grausames hatten sie in ihrem kurzen Leben erlebt und mussten erst wieder neu vertrauen lernen. Aber die große Stärke eines Hundes ist, Menschen immer wieder zu vertrauen – auch wenn es manchmal ein wenig dauert. Geduld, die sich wirklich lohnt! Denn die Liebe dieser Tiere ist unvergleichlich!!!

Warum also kaufen Menschen Hunde / Katzen / Kaninchen (für teures Geld) beim Züchter oder in Zoohandlungen? Vielleicht aus Unwissenheit? Möglicherweise ist ihnen nicht bekannt, dass ihre Lieblingsrasse auch in den Tierheimen wartet? Vielleicht sind sie nicht genug darüber aufgeklärt, dass auch Jungtiere, erwachsene Hunde sich gut in ein neues Zuhause – auch mit Kindern – eingewöhnen können! Dass es nicht immer Welpen sein müssen – auch wenn man Kinder hat. (Aber es gibt auch überall ganz zauberhafte Welpen in den Tierheimen!!!) Möglicherweise sind diese Menschen einfach nur nicht gut genug informiert. Aber in der heutigen medialen Zeit mit Internet, Facebook, Google & Co ist es kaum möglich, nicht zu wissen, was in den Tierheimen abläuft. Ich glaube, oftmals verschließt „mensch“ seinen Blick aber auch unbewusst vor den Dingen, die er nicht sehen will oder nicht bereit ist zu sehen! Weil sie ein ungutes Gefühl verursachen, ein schlechtes Gewissen. Da macht man lieber zu … klammert es aus seinem Bewusstsein aus … Aber: Es wirkt auch im Unterbewusstsein weiter … das ungute Gefühl … das „schlechte“ Gewissen. Es rumort in uns und treibt dort sein Unwesen. Die Kraft des Unterbewusstseins sollte man nicht unterschätzen!

Ich habe schon sehr oft gehört, dass vor allem „reinrassige“ Tiere vom Züchter, z. T. rassebedingt und auch sonst besonders anfällig für Krankheiten sind. Dass – je nachdem, wo sie gekauft wurden – die eine oder andere Krankheit gleich mitgekauft wurde, weil sich auch viele dubiose Zuchtfabriken auf dem (deutschen) Markt tummeln. Dann hat man nicht nur Folgekosten zu tragen, sondern leidet mit dem geliebten Tier von Anfang an. Mit Tierheimtieren – auch aus dem Ausland – wäre das nicht passiert! Denn sie werden vor Vermittlung in der Regel immer untersucht!

„Man sieht nur mit dem Herzen gut….

… Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“ – um es mit Antoine de Saint-Exupéry auf den Punkt zu bringen: Wer sein Herz öffnet, sieht die Tiere, die überall in Deutschland und Europa in den Tierheimen sitzen und voller Sehnsucht darauf warten, das jemand kommt und sie aus dem Käfig befreit. Wie kann man DAS nicht wissen? Wie kann man DAS wissen und nicht entsprechend handeln? Wie kann man DAS einfach aus seinem Blickfeld ausklinken? Wie kann man sich aufrichtig als tierlieb betrachten und weiterhin wahllosen Züchtereien Vorschub leisten? Wenn unendlich viele Tiere – Rassen – auf ein liebendes menschliches Herz warten?

Ich bin davon überzeugt, dass, wenn alle tierlieben Menschen ein Tier aus dem Tierheim/Tierschutz retteten, statt sich eins beim Züchter zu kaufen, wir einen großen Schritt in die RICHTIGE Richtung und unserer menschlichen Entwicklung machen würden. Denn dann würden wir dadurch beweisen, dass wir nicht (nur) egogesteuert sind, sondern auch mit dem Herzen sehen können.

Weil ich nachfolgenden Text so wunderbar und berührend finde und es wohl kaum einen passenderen zu dem Thema gibt, will ich damit enden:

„Ich habe heute einen Menschen gerettet …

Unsere Blicke haben sich getroffen,
als sie meinen Korridor entlang ging
und in die Zwinger schaute….
Ich spürte ihre Not sofort und wusste,
dass ich ihr helfen musste.
Ich wedelte mit meiner Rute…
nicht zu stark, damit sie sich nicht fürchten würde.

Als sie an meinem Zwinger stehen blieb,
habe ich ihr den Blick nach hinten versperrt…
damit sie das kleine Missgeschick,
das mir passiert war,
nicht sehen würde.

Ich wollte nicht,
dass sie erfährt, dass ich heute nicht ausgeführt worden bin.
Manchmal haben die Leute hier so viel zu tun
und ich wollte nicht,
dass sie einen schlechten Eindruck von ihnen bekäme.
Als sie die Karte mit meiner Beschreibung las,
habe ich gehofft,
dass meine Vergangenheit sie nicht traurig machen würde.

Ich kann nur nach vorne schauen
und möchte jemandem etwas bedeuten.

Sie beugte sich zu mir herunter
und machte leise Kussgeräusche.
Ich drückte meine Schulter
und meinen Kopf gegen die Gitterstäbe,
um sie zu beruhigen.
Sanfte Fingerspitzen streichelten meinen Nacken….
sie hat die Gesellschaft dringend gebraucht.

Eine Träne lief ihr über die Wange
und ich hob meine Pfote,
um ihr zu versichern,
dass alles gut werden würde.
Kurz darauf öffnete sich meine Zwingertür
und ihr Lächeln strahlte mich so an,
dass ich sofort in ihre Arme gesprungen bin.

Ich versprach ihr,
dass sie bei mir in Sicherheit wäre.
Ich versprach ihr,
sie immer zu begleiten.
Ich versprach,
alles dafür zu tun,
dass ich ihr strahlendes Lächeln
und das Glitzern in ihren Augen sehen würde.

Ich hatte solches Glück,
dass sie ausgerechnet meinen Korridor entlang gegangen ist.
So viele andere sind da draußen,
die noch nicht diese Korridore entlang gegangen sind.
So viele, die noch gerettet werden müssen.
Wenigstens konnte ich einen von ihnen retten.

Ich habe heute einen Menschen gerettet…

-Verfasser unbekannt-

In diesem Sinne – öffnen Sie Ihr Herz und lassen Sie sich retten, indem Sie einem Tier (oder mehreren) aus dem Tierschutz ein liebevolles Zuhause schenken!

Das neue Jahr

… und die guten „Vorsätze“

Liebe Freunde,

das neue Jahr ist sozusagen noch taufrisch!

Wir schreiben heute das Jahr 2014 – Monat 1 – Tag 1!

Wir alle kennen das mit den guten Vorsätzen: Am Anfang sind wir enthusiastisch und haben (noch) ganz viel Vertrauen in uns, dass es uns – dieses Mal – zum neuen Jahr gelingt, das eine oder andere in unserem Leben zu ändern, sei es etwas Neues zu beginnen, etwas Altes loszulassen oder ungeliebte Gewohnheiten abzulegen, fürsorglicher mit uns selbst und unserem Körper umzugehen und so vieles andere mehr. Soweit, so gut!

Irgendwann – das zumindest ist meine Erfahrung – schleichen sich jedoch früher oder später die gewohnten, altbekannten Trampelpfade erneut ein. Die Energie des Neubeginns ist häufig schnell verpufft – die nötige Selbstdisziplin fehlt oder erscheint uns als Qual, und wenn wir immer öfter nachgeben, beginnen wir uns – natürlich unbewusst – dafür zu hassen!

Womit ich auch schon beim heutigen Thema bin:

SELBSTDISZIPLIN!

Ui … vielen vermittelt allein das Hören dieses „Unwortes“ schon ein Gruseln. Es klingt und schwingt schwer und nahezu unrealisierbar! Niemand hört es gern, keiner braucht es wirklich – warum? Wir verbinden es natürlich sofort mit …

… Disziplin! Das Wort triggert uns an! Disziplin, das kennen wir noch aus Kindertagen: Wir MUSSTEN (still sitzen, lernen, aufpassen, artig, manierlich … und was nicht alles sonst noch sein!) Wir DURFTEN NICHT (rennen, schreien, in der Mittagszeit spielen, vorlaut, unpünktlich, ungezogen, aufmüpfig und so weiter und so weiter sein) Wir SOLLTEN (ruhig, vernünftig, fleißig, ordentlich und was nicht alles mehr sein).

So viele Verbote, so viele Vorschriften, so viele Macht-worte haben wir erfahren!

Vieles von dem, was schon in unserer Kindheit von uns erwartet wurde, hatte etwas mit Disziplin zu tun! That’s it! Was fällt Ihnen bei dem Wörtchen Disziplin eigentlich so ein?
Bescheidenheit, Sparsamkeit, Beschränkung, Enthaltsamkeit, Entsagung, Genügsamkeit, Mäßigung, Zucht, Ordnung, Drill, Manieren, Benehmen…?
Oder auch Moral, Wertmaßstäbe, Wertvorstellungen, Verantwortungsbewusstsein, Verantwortungsgefühl, Ethos, Gewissen, Regeln, innere Kraft, Sinnvorstellungen etc.? (Klingt doch schon ganz anders, oder?)

Meistens vermitteln uns diese Worte und ihre Bedeutung jedoch Schwere, die innerlich Blockaden errichten lässt und Widerstand in uns erzeugt. Wir ziehen dann viel zu schnell mal unsere Boxhandschuhe an und gehen unbewusst in Kampfposition! Ist ja klar!

Ich kann es auch mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten!

Ich las schon vor längerer Zeit irgendwo den Satz:

Disziplin macht frei!

Im ersten Augenblick fand ich diese Aussage geradezu paradox. Freiheit und Disziplin in einem Atemzug zu nennen, erschien mir alles andere als stimmig. Aber je länger ich darüber nachdachte, umso leichter gelang es mir, zwischen diesen beiden Wörtern für mich eine Brücke zu bauen. Leider stand ich auch schon seit einer gefühlten Ewigkeit dem Wort Disziplin auf Kriegsfuß – das Wort Freiheit fühlte sich gut an, doch haben wir die wirklich in unserem Alltag?

Disziplin bedeutet (laut Wikipedia) lateinisch disciplina: Lehre, Zucht. Und klar wird, worauf wir, sobald wir das Wort hören, sogleich unsere Aufmerksamkeit lenken: auf unsere Erfahrungen in unserer Kindheit und Jugend.

Ich fand jedoch heraus, dass die Worte „Disziplin“ und „Selbstdisziplin“ für mich nicht die gleichen (negativen) Auswirkungen auf mich haben. Selbstdisziplin – bedeutet ja nur, ich diszipliniere mich selbst – vermittelt mir zugleich auch Freiheit. Weil ich es bin, die – anders als früher – Disziplin von mir einfordert. Und ich tue dies freiwillig und nicht, um mich zu bestrafen oder mich zu „züchtigen“, sondern um mich weiterzubringen, mich meinen Zielen näher oder an mein Ziel zu bringen, mir ein Wohlgefühl zu vermitteln und auch die Erfahrung zu machen, mit dem Ergebnis stolz auf mich zu sein.

Also habe ich den Satz für mich umformuliert: Selbstdisziplin macht frei. Und das fühlt sich dann schon recht stimmig an.

Es ist meine Art von Freiheit, all die Dinge zu tun, zu denen ich mich nicht so leicht aufraffen kann (morgens früh joggen zu gehen, nichts Süßes zu essen, „Bürokram“ zu erledigen usw.) Ohne Selbstdisziplin würde ich mich von meinem inneren Faulpelz viel zu oft verleiten lassen, Unangenehmes einfach nicht zu tun. Doch meine Erfahrung hat mir bis jetzt immer gezeigt, dass es nichts gibt, was wirklich unangenehm ist, wenn man es mit der richtigen inneren Einstellung behandelt. Und wenn dann noch die nötige Portion Selbstdisziplin hinzukommt, die mir tatkräftig dabei hilft, am Ende „total stolz“ auf mich zu sein, mein Ziel – sei es noch so klein oder unscheinbar – erreicht zu haben. Und DAS ist jedes Mal ein wundervolles Gefühl! Es hat mir auch geholfen, mich nicht mehr ständig innerlich niederzumachen, zu verurteilen oder mich zu kritisieren . Dieses Gefühl, mir selbst vertrauen, mich auf mich verlassen zu können, macht mich stark, kraftvoll, energiegeladen, selbstbewusst und … frei!

Selbstdisziplin kann man lernen –

ui, schon wieder so ein Wort! Ja, aber das Resultat ist ganz fantastisch. Ich beginne mit Kleinigkeiten, die ich mir vornehme und auf alle Fälle einhalte. Ich feiere dann die Tatsache, dass ich meinen inneren Faulpelz dieses Mal nicht die Oberhand gewinnen ließ. Ich feiere mich, indem ich stolz auf mich bin und mir auch mal ein wenig „Faulenzen“ gönne. Alles mit Maß und zur rechten Zeit tun, alles aus der Sicht des Ergebnisses zu betrachten, bringt einen immer wieder zu sich selbst.

Kann ich mir selbst vertrauen? Kann ich mich immer auf mich verlassen? Wenn wir das mit ganzem Herzen und einem klaren Ja beantworten können, dann sind es nur noch ein paar Schrittchen zu mehr Selbstliebe, Selbstakzeptanz und Selbst-Bewusstsein.

Als erstes lernte ich also, mir selbst zu vertrauen! Und das geht ganz wunderbar durch Selbstdisziplin beginnend mit kleinen Schritten.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen gutes Gelingen für die neujährlichen „guten Vorsätze“. Seien Sie sanft-mütig, wohl-wollend und verständnis-voll mit sich – aber zeigen Sie sich auch, was Sie sich wert sind, dass Sie sich vertrauen können und dass Sie immer – ihr ganzes Leben lang – den besten, treuesten und loyalsten Freund an Ihrer Seite haben, auf den Sie sich immer verlassen können: SICH SELBST!

Bis bald und allerliebste Grüße von der Ostsee
Ihre
Birgit Maria Hoepfner